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    "Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben." ARISTOTELES

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    Welche Notarkosten anfallen bzw. welche Gebührensätze für verschiedene Tätigkeiten gelten, ist im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) festgeschrieben. Gemäß § 17 Abs. 1 der Bundesnotarordnung (BnotO) sind Notare verpflichtet, für Ihre Tätigkeiten gesetzlich vorgeschriebene Gebühren zu erheben. Eine freie Preisgestaltung existiert demnach nicht.
    Das Kostenverzeichnis im GNotKG schreibt für jedes Geschäft einen bundesweit einheitlichen Gebührensatz vor, welcher die Grundlage für die Berechnung der Notarkosten darstellt. Die konkrete Gebühr wird mithilfe eines Geschäftswertes und des entsprechenden Gebührensatzes ermittelt.
    Gebührenschuldner ist primär derjenige, dessen Erklärung beurkundet wird. Bei mehreren Beteiligten (z.B. Kaufvertrag) kann man grundsätzlich frei vereinbaren, wer die Kosten trägt. Soweit keine besondere Vereinbarung getroffen wird, schlägt der Notar die Anwendung des Gesetzes vor – bei einem Kaufvertrag trägt damit regelmäßig der Käufer die Kosten der Beurkundung und des Vollzuges, der Verkäufer jedoch die für eine etwa erforderliche Lastenfreistellung entstehenden Kosten.
    Notarkosten können nur dann von der Steuer abgesetzt werden, wenn es sich dabei um Anschaffungskosten handelt. Das ist beispielsweise beim Erwerb einer Immobilie der Fall.
    Auch werden die Notare regelmäßig dahingehend geprüft, ob sie sich an die gesetzlichen Gebührenvorgaben halten und ordnungsgemäß abrechnen. Wird bei einer solchen Prüfung festgestellt, dass der Notar zu viel oder zu wenig abgerechnet hat, so muss er Gebühren an die Mandanten zurückzahlen oder nachberechnen.
    In der Regel fallen zudem keine weiteren Gebühren an, wenn sich Mandanten vor einer Beurkundung ausführlich beraten und Entwürfe erstellen lassen. Die dafür entstehenden Kosten sind mit der Beurkundungsgebühr abgegolten, unabhängig davon wie viele Termine und welcher Zeitaufwand tatsächlich zu der Vorbereitung der Beurkundung notwendig waren. Auch ist die Gebühr unabhängig vom tatsächlichen Schwierigkeitsgrad der notariellen Tätigkeit.
    Weitere Informationen zu den Notarkosten finden Sie auf der Internetseite der Bundesnotarkammer:
    https://www.bnotk.de/Buergerservice/Notarkosten/index.php.
    https://www.bnotk.de/Buergerservice/Notarkosten/index.php

     
    Rechtsanwältin Katja Krüger
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