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    :: MAKLERRECHT 2012 ::

    →Maklervertrag durch Hinweis im Inserat

    Der BGH entschied hier über die Frage, ab wann ein Maklervertrag zustande kommt. Das Berufungsgericht ging davon aus, dass ein Angebot auf Abschluss eines Maklervertrags grundsätzlich noch nicht in einer Zeitungs- oder Internetanzeige des Maklers zu sehen sei, da dies lediglich ein eine "invitatio ad offerendum" sei, denn damit wendet sich der Makler an einen unbestimmten Kreis von potentiellen Interessenten.
    Anders sah dies der BGH: Die Angabe: "Provision 7,14 %" direkt unter der Angabe der Vermarktungsart (Kauf) und des Kaufpreises drücke ein solches eindeutiges Provisionsverlangen gegenüber dem Kaufinteressenten aus. Dies lässt sich nicht als bloßer Hinweis darauf missverstehen, dass der Makler im Erfolgsfalle von dem Verkäufer eine Provision in entsprechender Höhe zu beanspruchen habe. Es sei nicht ersichtlich ist, welches Interesse ein Makler daran haben könnte, dem Kaufinteressenten Interna zwischen Verkäufer und ihm selbst preiszugeben.
    Der BGH verwies die Sache zurück, da das Berufungsgericht nun die Frage der Vorkenntnis / Kausalität zu prüfen habe.

    BGH, Urteil vom 03. Mai 2012 – III ZR 62/11 –

     
    Rechtsanwältin Katja Krüger
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